Gaming-Laptops setzen unterschiedliche Schwerpunkte – von reiner Leistung über die Displayqualität bis hin zur Mobilität. PCWorld zufolge wurden alle vier Empfehlungen in der Praxis getestet. Dabei bewertete das Team neben der Gaming-Leistung auch Aspekte der Benutzerfreundlichkeit wie Tastaturgefühl, Anordnung der Anschlüsse, Zuverlässigkeit und Bildschirmqualität.

Der Alienware 16X Aurora ist PCWorlds Gesamtempfehlung. Sein Intel-Core-Ultra-9-275HX-Prozessor und die RTX-5070-Grafik werden als starke Kombination für moderne Spiele dargestellt, auch bei hohen Einstellungen. Das 16-Zoll-IPS-Display mit 2560 × 1600 Pixeln arbeitet mit 240 Hz. PCWorld hebt außerdem den konkurrenzfähigen Preis hervor, weist jedoch darauf hin, dass der Laptop 5,86 Pfund wiegt, Tastatur und Trackpad besser sein könnten und an den Seiten heiße Luft austritt. Im Test hielt der Akku etwa sieben Stunden.

Für Käufer, die eine günstigere Option suchen, empfiehlt PCWorld den Acer Nitro V 16 AI als besten Gaming-Laptop unter 1.000 US-Dollar. Die RTX 5050 eignet sich für Gaming in 1080p, und der 16-Zoll-Bildschirm mit 1200p-Auflösung bietet eine Bildwiederholrate von 180 Hz. Die Akkulaufzeit wird je nach Nutzung mit acht bis zwölf Stunden angegeben. Zu den Kompromissen zählen die Einsteigerleistung der Ryzen-5-240-CPU, 16 GB RAM und 512 GB Speicher sowie schwache integrierte Lautsprecher und Wi-Fi-6-Konnektivität.

Der Razer Blade 14 (2025) ist die Empfehlung für Mobilität. Mit einem Gewicht von 3,59 Pfund kombiniert er einen AMD-Ryzen-AI-9-365-Prozessor und eine RTX-5070-Grafik mit einem 14-Zoll-OLED-Display mit 2880 × 1800 Pixeln und 120 Hz. Laut PCWorld bewältigt er moderne Spiele mit hohen oder ultrahohen Einstellungen und bleibt unter Last kühl und leise. Im Test hielt der Akku etwas mehr als elf Stunden. Der Laptop ist jedoch teuer, und größere Modelle können eine bessere Gaming-Leistung bieten.

Als High-End-Desktop-Ersatz nennt PCWorld den Alienware Area-51. Er kombiniert einen Intel Core Ultra 9 290HX mit RTX-5080-Grafik und einem 16-Zoll-OLED-Display mit 2560 × 1600 Pixeln, einer Bildwiederholrate von 240 Hz und G-Sync-Unterstützung. Der Test lobt seine Rechenleistung, Verarbeitung und Anschlussausstattung, darunter Thunderbolt 5. Zu den Nachteilen zählen ein Gewicht von mehr als sieben Pfund, ein kleines Touchpad, die begrenzte Akkulaufzeit des OLED-Modells und ein Preis von über 4.000 US-Dollar für die genannte Konfiguration.

PCWorld zufolge bewerten die Laptop-Tests mithilfe von Benchmarks die CPU- und GPU-Leistung, die Akkulaufzeit und weitere Bereiche und umfassen außerdem Prüfungen der Benutzerfreundlichkeit. Im Kaufratgeber empfiehlt das Unternehmen, Bildschirmtyp, Auflösung, Bildwiederholrate, Größe und Gewicht sowie Arbeitsspeicher und Speicherplatz zu berücksichtigen. Für viele Gamer könne 1080p oder 1440p praktischer sein als 4K. Außerdem empfiehlt der Ratgeber mindestens 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher; 1 TB sei vorzuziehen.

Quellen: PCWorld.