Solid-State-Laufwerke machen PCs schneller und reaktionsfreudiger: Sie verkürzen die Startzeiten und verringern Verzögerungen beim Öffnen von Programmen, Starten von Spielen oder Laden großer Dateien. Die schnellste SSD ist jedoch nicht unbedingt für alle Nutzer die beste Wahl: Bei der alltäglichen Windows-Nutzung und beim Gaming ist der Vorteil eines Premium-Laufwerks gegenüber einem günstigeren Modell möglicherweise gering.
Für die meisten empfiehlt der Ratgeber eine PCIe-4.0-NVMe-SSD mit 1 TB oder 2 TB als ausgewogene Kombination aus Kapazität, Leistung und Kosten. PCIe-5.0-Laufwerke können höhere Geschwindigkeiten erreichen, sind aber teurer und vor allem bei anspruchsvollen Arbeitslasten sowie umfangreichen Dateiübertragungen relevant. Eine 2,5-Zoll-SATA-SSD bleibt eine Option für ältere Computer, die NVMe nicht unterstützen.
Unter den PCIe-4.0-Modellen ist die WD Black SN7100 – die als SanDisk Optimus GX 7100 verkauft werden soll – die erste Wahl für den allgemeinen Gebrauch und Gaming. Ihr Host-Memory-Buffer-Design nutzt für das primäre Caching den Systemspeicher statt eines integrierten DRAMs und trägt so dazu bei, die Kosten niedrig zu halten. Der Ratgeber hebt außerdem die WD Blue SN5100, die jetzt SanDisk Optimus 5100 heißt, als preisgünstige PCIe-4.0-Option hervor. Zugleich weist er darauf hin, dass ihr QLC-Speicher bei sehr langen Schreibvorgängen langsamer werden kann.
Für PCIe 5.0 empfiehlt der Ratgeber die Teamgroup Z540 als leistungsstarke Option; die PNY CS2150 wird als günstigere Alternative vorgestellt. Beide benötigen einen kompatiblen M.2-Steckplatz. Der Ratgeber warnt außerdem, dass die höhere Leistung von PCIe 5.0 für typische Nutzer möglicherweise keinen spürbaren Unterschied macht.
Die Empfehlungen umfassen auch Speziallaufwerke. Die SanDisk Optimus GX 7100M ist ein Modell im Format 2230 für tragbare Gaming-Geräte wie das Steam Deck, während die Seagate Game Drive für PS5-Nutzer empfohlen wird. Bei SATA ist die Samsung 870 EVO die leistungsstärkste Empfehlung und die Crucial BX500 die günstigere Wahl. Als externe SSD empfiehlt der Ratgeber die Crucial X9 Pro.
Die SSD-Preise sind aufgrund von Engpässen bei NAND-Speicher gestiegen, sodass einige Preise aus den zugrunde liegenden Tests möglicherweise nicht mehr aktuell sind. Der Ratgeber empfiehlt außerdem, SSDs mit Phison E26 in 80-Gbit/s-Gehäusen an Thunderbolt-5-Macs zu vermeiden, und verweist auf gemeldete Probleme mit dieser Kombination.
Quellen: PCWorld.