Genie Backup Manager AI zeichnet sich dadurch aus, dass sich Dateisicherungen besonders einfach einrichten und überwachen lassen. Die Benutzeroberfläche ist klar und leicht verständlich formuliert, und Sicherungsstatus sowie Fehler sind leicht zu finden. Die Software umfasst außerdem einen online verfügbaren KI-Assistenten, der Fragen zur Einrichtung beantworten und den Einstieg erleichtern kann. Für seine Nutzung sind eine E-Mail-Adresse und eine Internetverbindung erforderlich; im Home-Tarif sind die Anfragen auf 40 pro Monat und in Pro auf 100 begrenzt.
Das Programm unterstützt geplante, inkrementelle, differenzielle, vollständige und Spiegel-Sicherungen sowie Komprimierung, Verschlüsselung, Benachrichtigungen und Befehle vor und nach der Ausführung. Jeder Sicherungsauftrag kann eine zweite Kopie an ein separates Ziel senden. Nutzer können außerdem eine Desktop-Verknüpfung erstellen, über die sich ein bestimmter Sicherungsauftrag starten lässt, ohne die Hauptanwendung zu öffnen.
Die kostenlose Version ist auf zwei Aufträge beschränkt und bietet weder differenzielle Sicherungen noch direkte Unterstützung für Netzwerk- und S3-Speicher. Sicherungen zu und von SMB-Speicherorten, die als Laufwerke eingebunden sind, sind jedoch möglich. Die Home-Version kostet 39 $ und bietet mehr Aufträge sowie Netzwerkunterstützung. Die Pro-Version für 79 $ ergänzt S3-kompatiblen Speicher und kann Aufträge ausführen, wenn ein Nutzer abgemeldet ist. Die Server-Version für 199 $ unterstützt Windows Server und umfasst bevorzugten Support. Bei den Lizenzen handelt es sich um unbefristete Lizenzen und nicht um Jahresabonnements.
Bei den im Test beschriebenen Sicherungen auf lokalen Speicher, NAS-Geräte und S3 traten keine gemeldeten Probleme auf. Die Geschwindigkeiten entsprachen im Großen und Ganzen der verwendeten Verbindung und Speicherhardware. Der größte Nachteil ist das Fehlen von Laufwerk-Images und Funktionen zur Notfallwiederherstellung. Die Software konzentriert sich daher auf die Dateisicherung, statt ein ganzes System wiederherzustellen.
Quellen: PCWorld.